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Urlaub San Francisco

Urlaub San Francisco, Kalifornien

Urlaub in San Francisco

Selbst im Sommer immer eine dünne Jacke oder ein Sweatshirt

San Francisco, neben Los Angeles der Hot Spot im „Sunshine State“ Kalifornien und dazu eine der berühmtesten Städte der Welt. Ob Flower-Power-Bewegung in den 70er Jahren oder High-Tech-Industrie der Gegenwart im nahe gelegenen Silicon Valley: Diese Stadt mit ihrer einzigartigen Lage an der Westküste scheint immer am Puls der Zeit zu sein. Auf den 43 Hügeln von San Francisco leben rund 700.000 Menschen, damit nimmt San Francisco den vierten Platz bei der Einwohnerzahl kalifornischer Städte ein. Metropolen wie San Diego, San José oder Los Angeles sind zwar wesentlich größer, aber der Charme San Franciscos ist eben einzigartig.

Urlaub San Francisco mit den Cable Cars

San Francisco Cable Cars, StraßenbahnEs gibt viel zu entdecken im Urlaub San Francisco! Die City lädt mit seinem so wohltuend unaufgeregten Laissez-faire-Charakter zum Schlendern und Bummeln ein. Sich treiben lassen ist eine wunderbare Art, um die Stadt zu entdecken. San Francisco ist überschaubar, wie fast alle Metropolen in den Vereinigten Staaten sind die Straßen im Schachbrettmuster angeordnet. Mit ein wenig Orientierungssinn findet man sich schnell zurecht, außerdem lässt sich das Zentrum gut mit den Cable Cars, der Kabelstraßenbahn, erkunden.

Jeder Besucher sollte bei einem Urlaub San Francisco zumindest einmal mit diesem berühmten Wahrzeichen der Stadt gefahren sein. Es gibt insgesamt drei verschiedene Routen. Eine führt von Fisherman’s Wharf zum Union Square, die zweite Bahn verkehrt fast parallel und endet ebenfalls am Union Square. Die dritte Route verläuft auf der California Street von West nach Ost. Tickets bekommt man jeweils an den Endstationen.

Als Wahrzeichen der Stadt haben die Cable Cars natürlich auch ein eigenes Museum. Hier erfährt man alles Wissenswerte über die Technik der Bahn, etwa, wie der unterirdische Seilzug funktioniert, wie die Wagons früher ausgesehen haben und vieles mehr. Die Adresse des Museums lautet 1201 Mason Street.

Urlaub San Francisco im Hafenviertel Fisherman’s Wharf

Urlaub San Francisco Bay, HafenDas berühmte Hafenviertel  Fisherman’s Wharf hat heute nichts mehr mit Fischern zu tun. Es ist aber mit seiner Mischung aus Seefahrerromantik und pulsierender Betriebsamkeit am Wasser eine der Hauptattraktionen für Touristen. Neben einer Vielzahl an Boutiquen und Souvenirshops finden sich hier jede Menge Restaurants, die natürlich auch frischen Fisch auf der Speisekarte anbieten.

Eine besondere Attraktion sind die Seelöwen am Pier 39. Sie präsentieren sich hier am Ufer und verleihen dem Rummel an der Bucht noch mehr Ausdruck. Von Pier 41 bis 43 und vom Pier 33 werden Bootstouren zur berühmten Gefängnisinsel Alcatraz und Hafenrundfahrten durch die San Francisco Bay angeboten.

Golden Gate Bridge San Francisco

Golden Gate Bridge, Brücke, San FranciscoUnd dann natürlich die Golden Gate Bridge. Als wohl berühmteste Brücke der Welt darf natürlich bei einem Urlaub San Francisco nicht fehlen. Sie überspannt die Einfahrt zur San Francisco Bay. Von der Brücke aus bietet sich eine großartiger Blick auf die Einfahrt zur Bucht, auf Alcatraz Island und die Skyline von San Francisco. Leider kommt es sehr oft vor, dass die Brücke in dichten Nebel eingehüllt ist, der vom offenen Meer in die Bay gedrückt wird. Dann ist zwar die Aussicht getrübt, aber man wird dadurch entschädigt, dass die im Nebel auftauchende gigantische Brücke einen ganz besonderen, geheimnisvollen Reiz entfaltet.

Die Golden Gate Bridge ist 25 Meter breit, bis zu 235 Meter hoch und 2737 Meter lang. Sie gehört damit zu den längsten Hängebrücken der Welt. Nach über vier Jahren Bauzeit wurde die Brücke am 28.5.1937 für den Verkehr freigegeben. Eine Fahrt über die Brücke ist in jedem Falle zu empfehlen. Kommt man aus San Francisco, wartet am nördlichen Ende das fast idyllisch zu nennende Sausalito.

Idyllisches Sausalito

Durch seine reizvolle Lage hat Sausalito in der Regel relativ viele Besucher, vor allem bei gutem Wetter. Von der Autobahnausfahrt führt eine kleine Stichstraße auf einen Hügel mit einem Aussichtspunkt. Von dort aus hat man einen imposanten Blick auf die Golden Gate Bridge und die Bucht von San Francisco. Auch über den Wasserweg kommen viele Touristen in die Stadt. Neun mal täglich verkehrt eine Fähre zwischen dem Hafen Sausalitos und dem Ferry Building in San Francisco.

Noch ein kleiner Tipp: Auch wenn Sie Ihren Urlaub San Francisco im Sommer machen sollten, nehmen Sie immer eine dünne Jacke oder ein Sweatshirt mit. Denn die Temperaturen können von mittags bis abends sehr schnell abnehmen. Zudem müssen Sie immer mit einem frischen Wind rechnen. Der Temperaturunterschied zwischen Fisherman’s Wharf (der Bay) und der Innenstadt kann bis zu sieben Grad betragen!

Hier San Francisco kennenlernen mit dem „Welcome Paket“

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Welcome San Francisco!

Mein erster Tag war gar nicht Welcome San Francisco!

Er startete nämlich mit einer verzweifelten Parkplatz-Suche. Da wir uns noch nicht in der Stadt auskannten, wollten wir diese zuerst mit dem Auto erkunden. Jedoch beließen wir es nach einer Stunde planlosem Rumfahren bei dem Versuch und machten uns zu Fuß auf den Weg.

Mein Tipp: falls es keinen wirklich guten Grund gibt, besichtigt San Francisco ohne Auto. Parkt euer Auto in einem Außenbezirk, da die Parkplätze und Parkhäuser in der Innenstadt um die 30 bis 50$ pro Tag kosten.

Welcome San Francisco: Frühstücks-Café

Welcome San Francisco: Cafe de Lucchi, Columbus Ave

Unsere nächste Mission lautete: ein schönes Café zum Frühstücken finden. Die erste Wahl fiel auf das Café de Lucchi an der Columbus Avenue Ecke Stockton Street. Es lag perfekt in der Sonne und fiel durch die schönen großen Pflanzen und die hübsche bunt gekachelte Wand auf. Leider waren die Sonnenplätze schon vergeben, also mussten wir auf ein schick aussehendes Restaurant ein paar hundert Meter die Straße hoch ausweichen.
Das Rose Pistola bestach trotz einer spärlichen Auswahl an frühstückstauglichen Gerichten durch den wirklich außerordentlich guten Service und ausgefallene Lunch-Angebote.

Welcome San Francisco, Anchor Steam im Melt

Nach dem Frühstück schauten wir uns noch ein wenig in der Gegend um. Vor allem die Pubs in der Columbus Avenue haben viel Charme durch die europäische und authentische Atmosphäre, die an frühere Zeiten erinnert.

Das Melt Ecke Filbert Street mit regelmäßigen Live-Konzerten sowie das Vesuvio sind zwei gute Pubs, in denen man auf interessante Locals und eine große Bierauswahl trifft.

Das schönste Geschäft in der Columbus Street ist meiner Meinung nach City Lights Booksellers & Publishers. Ein Buchladen mit wunderschönen alten Holzregalen und einer riesigen Auswahl an lokaler und internationaler Literatur.

Welcome San Francisco, Park an der Columbus St., KunstmarktGeht man die Avenue weiter Richtung Meer, findet man einen kleinen Park, in dem Künstler ihre Bilder verkaufen. An einem sonnigen Tag der perfekte Spot, um ein paar Minuten im Gras zu liegen.

Der Fisherman’s Wharf ist wahrscheinlich die touristischste Gegend in San Francisco und steht in jedem Reiseführer als einer der Places-to-go. Es handelt sich hierbei um eine Straße entlang des Hafens mit einer unzähligen Menge an Touristenshops und Restaurants.

Das einzig wirklich besondere für mich war der Clam Chowder, eine Art dickflüssige Muschelsuppe, die für wenig Geld an vielen Fischständen in Schalen aus aufgeschnittenem Brot verkauft werden. Alles andere um den Fisherman’s Wharf ist nicht wirklich interessant und ähnelt jeder anderen Welcome San Francisco Skyline, Fisherman's Wharftouristischen Hafenpromenade.

Welcome San Francisco: Chinatown

Auf dem Weg ins Hotel sind wir nochmal am Abend durch Chinatown gelaufen, das südwestlich von Columbus Avenue gelegen ist. Kaum sind wir in die erste Straße dieses Viertels abgebogen, waren wir die einzigen Menschen ohne asiatische Abstammung weit und breit. Die Straßenzüge in Chinatown sind durch riesige asiatische Supermärkte, Chinarestaurants und Läden mit kitschigen Billigprodukten gekennzeichnet. Insgesamt ist das Viertel auf jeden Fall sehenswert. Jedoch sollte man darauf gefasst sein, dass man als Tourist regelrecht in die Restaurants reingezogen wird. Überdies versuchen die Menschen hier, dich zu dem Kauf von Plastikspielzeug und Samurai-Schwertern zu überzeugen.

Alles in allem war mein erster Tag „Welcome San Francisco“ super interessant und ich bin gespannt, was mich morgen erwartet. Gute Nacht!