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Chinatown Honolulu – Exotisches auf Hawaii

Chinatown Honolulu, exotisches auf Hawaii

Chinatown Honolulu

Nach dem Vormittag am Strand und einer entspannten Shopping-Tour durch die Läden rund um den Aloha Tower bleibt noch Zeit, in eine ganz andere Atmosphäre Honolulus einzutauchen: Ein Besuch in der legendären Chinatown der Metropole.

Der Bezirk ist einer der aufregendsten und geheimnisvollsten Orte auf Oahu und ein unbedingtes Muss für jeden Besucher. Prickelnd, vibrierend, „very busy“ und so ganz anders als alles, was man mit Hawaii verbindet. Jeoch auch wieder dazu passend mit seiner quirligen und bunten Atmosphäre. Das historische Viertel, im Herzen Honolulus gelegen, ist eine echte Touristenattraktion sowie beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

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Chinatown Honolulu, Obst und Gemüse in ChinatownBei einem Bummel durch die engen Gassen kommt man an unzähligen Läden und Verkaufsständen vorbei, die die ganze Vielfalt asiatischer Lebensmittel anbieten: Fisch, Fleisch, kandierte Früchte, Gemüse, Nudeln und Tee, Reis und Enteneier – die Vielfalt ist einfach überwältigend. Beim Probieren ist allerdings Vorsicht angesagt, denn nicht alles verträgt der Europa-getunte Magen ohne Probleme.

Auch anderes gibt es zu bestaunen: An der einen Ecke kann man einen buddhistischen Tempel besuchen, an der nächsten begegnet man einer Drachenprozession, und zwei Straßen weiter stellt ein Künstler von den Philippinen seine Bilder aus. Nebenbei gibt es chinesische Seide, Jade und Lackmalereien zu erstehen. Das Angebot ist einfach überwältigend! Und am quirligsten ist es an der Ecke Hotel/Maunakea Street – das war schon immer so.

Geschichte von Chinatown Honolulu

Das Asien-Viertel blickt auf eine rund 130jährige bewegte, von verheerenden Bränden und Wiederaufbauten begleitete Geschichte zurück und gilt als erste asiatische Siedlung dieser Art in den USA. Einwanderer aus Asien kamen allerdings noch früher nach Hawaii: Im Jahr 1789 erreichten die ersten Schiffe aus Fernost die Inselgruppe. Offensichtlich hat es der Besatzung so gut gefallen, dass sie kurzerhand beschlossen, zu bleiben. Und andere folgten ihnen. So entstand Chinatown Honolulu, das sich nach zu einer florierenden südostasiatischen Exklave entwickelte und ein immer größer werdender Umschlagplatz für asiatische Waren aller Art wurde.

Chinatown Honolulu OahuHonolulus Chinatown unterscheidet sich stark von den Chinatowns in anderen Metropolen, etwa in New York oder in San Francisco. Das liegt daran, dass trotz der langen Geschichte des Viertels viele Häuser zumindest in den unteren Etagen relativ neu sind. Und das Viertel ist auch mehr als nur eine faszinierende, brodelnde Konzentration von Geschäften, Restaurants, Garküchen und Galerien. Vor allem ist Chinatown ein beredtes Zeugnis der lokalen Geschichte, denn hier schlug einmal das kommerzielle Herz der ganzen Stadt. Es empfiehlt sich, eine geführte Tour durch das Quartier zu unternehmen, die man beim Hawaii Heritage Center (1040 Smith St Honolulu, HI 96817) buchen kann. Dabei kommt man an allen interessanten Restaurants, Tempeln und Geschäften vorbei.

Touren durch Chinatown Honolulu

Und egal, ob man auf eigene Faust durch Chinatown streift oder an einer geführten Tour teilnimmt: Es lohnt sich, den Blick hin und wieder nach oben zu richten. Denn viele der Häuser im Viertel sind zwar in Erdgeschosshöhe erneuert und umgebaut worden, aber im ersten und zweiten Stock haben sie ihren alten Charme behalten. In den oberen Etagen kann man also noch authentische „Chinatown-Architektur“ bewundern.

Chinatown Honolulu, Maunakea MarketEin paar Tipps: Tagsüber bietet sich ein Besuch der geschäftigen Märkte, beispielsweise den Maunakea Market oder den Oahu Market, an. Hier finden sich exotische Früchte, Meeresfrüchte und allerlei Essbares, was man nie vorher gesehen hat…. Wunderschön geschmückte Tempel, wie der Izumo Taishakyo Mission Shrine oder der Kuan Yin Temple versetzen einen direkt von Oahu in das historische Japan und China. Und falls der große Hunger kommt: Die vielen Restaurants von Chinatown bieten eine riesige Auswahl zwischen Dim Sum, eurasischen, vietnamesischen, malaysischen, kubanischen und französischen Speisen.

Auch abends lohnt sich der Besuch. Chinatown Honolulu ist ein Hotspot des Nachtlebens auf Oahu. In den verwitterten Lofts und Gebäuden befinden sich einige der besten Bars und Clubs von Hawaii. Allen Kulturinteressierten sei noch das historische Hawaii Theatre mit Live-Musik und Shows empfohlen.

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Hawaii Luau und Lei: Traditionelles auf Hawaii

Hawaii Luau

Hawaii Luau

Jetzt also ein paar Tipps zum Thema Hawaii Luau. In Deutschland findet diese ur-hawaiianische Tradition inzwischen auch immer mehr Liebhaber, so wie ja überhaupt die Kultur und die Geschichte des Archipels schon seit einiger Zeit hoch im Kurs bei all denen steht, die Abstand von Alltag suchen und dabei nicht nur nach Fernost, sondern eben vermehrt auch in die Pazifikregion des Inselparadieses von Hawaii blicken.
Was also ist nun ein Luau? Und was hat ein Lei dabei zu suchen..?

Hawaii Luau, Luau BuffetZunächst mal: Die Teilnahme an einem Hawaii Luau steht bei vielen Hawaiireisenden ganz oben auf der Liste. Auf den ersten Blick ist es ein Festessen mit vielen köstlichen Leckereien. Die Hawaiianer veranstalten es zu allen möglichen Gelegenheiten, immer dann, wenn es etwas zu feiern gibt, entweder in der Familie, mit Freunden oder mit Kollegen, wenn die Arbeit besonders gut gelungen ist oder ein lukrativer Auftrag an Land gezogen werden konnte. Zu einem Luau gehört aber nicht nur das gute Essen; dies ist nur ein Teil – hinzu kommen Musik, Gesänge, kulturelle Riten – kurz: Es ist ein Fest des Lebens.

Hawaii Luau Veranstaltung einfach besuchen

Als Hawaiireisender hat man in der Regel keine große Familie oder einen Freundeskreis vor Ort, mit dem man einen Luau feiern könnte. Um dieses einmalige Fest trotzdem einmal mitzuerleben, besuchen Sie einfach eine der zahlreichen Luau Veranstaltungen. Luaus werden auf den vier größten der acht Hauptinseln Hawaiis angeboten – Oahu, Maui, Kauai und Big Island. Was man mitbringen sollte? Zeit, Appetit und offene Augen und Ohren für sinnliche Eindrücke aller Art sowie für polynesische Gebräuche, Lebensart und Kultur.

Und dann geht’s los! Bei allen Luaus werden die Besucher zu Beginn mit einem Blumenkranz und einem Getränk begrüßt. Neben dem köstlichen Festmahl gilt es vor allem, mehr über die Kultur Hawaiis und dem Rest von Polynesien zu erfahren. So lernt man verschiedene Zeremonien kennen. Immer dabei und zentraler Bestandteil eines jeden Hawaii Luau, Anfertigung eines LeiLuau: Die traditionelle Imu Zeremonie, in der das fertig gegarte Schwein aus dem Backofen, wo es stundenlang für das anschließende Essen zubereitet wurde, herausgeholt wird. Zur Unterhaltung demonstrieren Inselbewohner verschiedene Bräuche und Riten wie die Anfertigung eines Blumenkranzes, wie man den Hula tanzt, das Fischen mit Netzen, die königliche Hofprozession und viele andere.

Lei – der Hawaii Blumenkranz

Der Lei ist schlicht DAS Symbol für die Schönheit der Hawaii-Inseln mit ihrer unvergleichlichen Blütenpracht. Der Lei (dt. Blumenkranz) und der legendäre „Aloha-Spirit“ gehören einfach zusammen. Das Tragen eines Lei ist für jeden Hawaii-Besucher einfach ein Muss. Dabei gibt es viele Unterschiede zwischen den einzelnen Leis. Duftende Leis, wie beispielsweise der Pikake Lei, sind ein Genuss für die Sinne und schaffen ein Gefühl des Willkommenseins. Obwohl die meisten Leis aus frischen Blumen hergestellt werden, kann man einen Lei auch aus Federn, Blättern, Muscheln, Saaten, getrockneten Blumen, Süßwaren und noch aus vielen anderen Materialien anfertigen.

Hawaii Luau, Blumenhalskette LeiAls Geschenk ist ein Lei von besonderer Bedeutung. Er sieht nicht nur sehr schön aus, sondern symbolisiert auch das Geben von Zeit. Denn jeder Lei wurde sorgfältig mit der Hand gefertigt. Leis kann man um den Hals tragen oder um einen Hut herum gewickelt. Manche Leis sind so aufwändig mit ineinander geschlungenen Blumenmustern gestaltet, dass man ihn der längeren Haltbarkeit wegen am besten nach jedem Tragen im Kühlschrank aufbewahrt! Im Bishop Museum in Honolulu kann man sehr alte und kostbare Leis sehen, die vor über 100 Jahren aus Federn oder Muscheln gefertigt wurden. Heutzutage sind seltene Leis unter Sammlern sehr begehrt und können Hunderte oder Tausende von Dollars kosten.

Die Leis von heute sind anders als die Leis im alten Hawaii. Da die Anzahl der heimischen Blumen und Pflanzen abnimmt, müssen Lei-Hersteller bei der Wahl der Materialien sorgfältig vorgehen. Leis werden nicht nur bei Luaus, sondern zu vielen Gelegenheiten getragen, etwa bei religiösen und politischen Angelegenheiten. Der Gouverneur von Hawaii und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens tragen auch oft einen Lei bei Auftritten, an hawaiianischen Feiertagen – oder einfach nur so.

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Rundreise Oahu: Pearl Harbor und Waianae

Rundreise Oahu, Waianae Bergkette mit Tarofeld

Rundreise Oahu

Honolulu ade… Jetzt einen Mietwagen ordern und mal raus aus der Stadt auf eine Rundreise Oahu! Es wird Zeit, Land und Leute außerhalb der Metropole kennen zu lernen. Denn Oahu hat schließlich noch mehr zu bieten als Waikiki & Co.

Zunächst mal muss man Honolulu hinter sich lassen – gar nicht so einfach, denn die Stadt zieht sich kilometerlang an der Südküste der drittgrößten Insel des Archipels entlang. Danach geht es in Richtung Westen. Gleich hinter dem Internationalen Flughafen und ein knappe Fahrstunde vom Zentrum entfernt liegt Pearl Harbor. der berühmte Militärhafen, dessen Bombardierung durch die Japaner am 7. Dezember 1941 den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg bedeutete, also vor 70 Jahren.

Rundreise Oahu: Pearl Harbor

Das ist zum Glück lange her. Aber ein Besuch des durch diverse Hollywood-Streifen verewigten historischen Hafengeländes lohnt sich und ist ein Muss für alle Oahu-Touristen, denn der Gedenkort ist wie geschaffen, um Geschichte hautnah zu erleben! Das USS Arizona Memorial in Pearl Harbor beherbergt u.a. ein großes Besucher-Zentrum, Theater, Restaurants und schließlich das Pearl Harbor Museum, dessen 1961 fertig gestellter Bau an einen Schiffsrumpf erinnert. Im Innern kann man Filmsequenzen über die historischen Ereignisse von 1941 sehen und zahlreiche Überreste, Kriegsmaterial und mehr aus der Zeit des Pazifikkrieges bestaunen. Das Museum gehört zu Recht zu den Top-Attraktionen auf Oahu und zieht jährlich mehr als eine Million Besucher an. Es kann also ziemlich überlaufen sein.

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man den Besuch für morgens früh einplant, dann hat man die besten Chancen, unter sich zu sein. Das Museum hat täglich – mit wenigen Ausnahmen – von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Neben dem Museum gibt es auch echte Kriegsschiffe zu sehen: Die USS Missouri und als besonderen Höhepunkt das U-Boot USS Bowfin, dessen beklemmende Enge Gänge und winzige Räume eine Ahnung vom harten Alltag der Besatzung vermitteln.

Wieder draußen, genießen wir erst einmal das Tageslicht, die Sonne und die Wärme und gönnen uns einen kühlen Drink!

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Rundreise Oahu: Waianae und Walbeobachtung

Doch dann geht es weiter mit unserer Rundreise Oahu. Da noch Zeit genug ist, steuern wir als nächstes Ziel Waianae an der Westküste an. Für viele Oahu-Besucher ist die kleine Stadt am Meer noch ein echter Geheimtipp, obwohl sie gar nicht weit von Honolulu entfernt liegt. Weitab von der Hektik und Betriebsamkeit der Hauptstadt und dem quirligen Treiben in Waikiki kann man hier tatsächlich so etwas wie pures Südsee-Flair erleben. Wer will, macht vom Hafen aus eine kleine Bootsour entlang der Küste oder bucht eine geführte Tour, auf der man die unvergleichliche Tier- und Pflanzenwelt der Insel bestens kennen lernen kann.

Vor allem ist Waianae bekannt für Whale Watching-Touren (Walbeobachtung). Am besten eignen sich dafür die Wintermonate, wenn die riesigen Buckelwale die Gewässer um Oahu besuchen und man diesen beeindruckenden Riesen der Meere quasi Auge in Auge gegenübersteht. Wem Wale einfach zu groß sind, kann es auch eine Nummer kleiner haben. Schwimmen mit Delfinen steht ebenfalls auf dem Programm in Waianae. Zusammen mit diesen wunderbaren, exotischen Meeressäugern im Wasser zu treiben, ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Speziell im Sommer bieten sich auch Schnorchel-Ausflüge in Strandnähe an. Dabei kann man die faszinierenden, großen Meeresschildkröten beobachten und sich ganz entspannt dem Motto „Entdecke die Langsamkeit“ hingeben. So wie es sich für Schildkröten und ordentliche Ferien gehört.

Abendessen dann mit Sonnenuntergang am Strand von Waianae oder doch lieber zurück nach Honolulu? So der so, wieder neigt sich ein unvergleichlicher Tag dem Ende zu. Macht nichts, der Mietwagen für die nächsten Teil der Rundreise Oahu steht bereit…

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Honolulu Hawaii: E komo mai Honolulu!

Honolulu Hawaii: Iolani Palast in Honolulu

Honolulu Hawaii: E komo mai Honolulu!

Die Frage, ob Honolulu Hawaii nun eine echte Weltstadt ist, stellt sich eigentlich nicht. Natürlich ist sie das, weil die ganze Welt sie kennt  – zumindest dem Namen nach. Denn so wie die Hawaii-Inseln der Inbegriff für paradiesische Südsee-Ferien sind, so ist ihre Hauptstadt auf der Insel Oahu der Nabel des Archipels und dessen kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum. Knapp 400.000 Menschen leben in der quirligen Metropole. Zugegeben, gegenüber US-Megastädten New York, Chicago oder Los Angeles ist Honolulu vergleichsweise eine Kleinstadt – aber Honolulu Hawaii ist eben einmalig und mit keiner anderen Stadt auf der Welt zu vergleichen.

Honolulu Hawaii, Iolani PalastgartenEinmalig ist z.B., dass es in Honolulu den einzigen königlichen Palast der Vereinigten Staaten gibt! Der Iolani Palast im Zentrum der Stadt wurde im Jahre 1882 vom König David Kalakaua und seiner Frau, der Königin Kapiolani, erbaut. Damals diente der Iolani Palace als Regierungssitz. Heute ist der Palast ein Museum und erstrahlt frisch restauriert in seiner ganzen königlichen Pracht. Ein Besuch lohnt sich unbedingt, denn man kann hier hautnah Insel-Geschichte erleben und erfährt nebenbei so manches über Leben, Lieben und Intrigen am polynesischen Insel-Hof.

Im ersten Stock kann man die großen repräsentativen Staatsräume bewundern, den Bankettsaal, den Thronsaal und die Große Halle. Der zweite Stock gewährt Einblick in die privaten Räume. Unter anderem bekommt man auch den Raum zu sehen, in dem Königin Liliuokalani für fünf Monate unter Arrest gehalten wurde. Nun, was es damit auf sich hat, sollten Sie selber herausfinden… In der Großen Halle des ersten Geschosses lohnt es sich unbedingt, die Porträts früherer hawaiianischen Könige und Königinnen anzusehen. Aug‘ in Aug‘ mit den einstmals Mächtigen des Inselstaats umweht einen der Hauch der Geschichte. Vielmehr ahnt man etwas von der langen Tradition, auf die die Polynesier mit Recht stolz sind.

Honolulu Hawaii: Touristenmekka Waikiki Beach

Draußen hat einen die Gegenwart wieder. Honolulu – was bedeutet das eigentlich? Wie so vieles in der hawaiianischen Sprache ist auch der Name der Hauptstadt ganz bildhaft gemeint und heißt schlicht „geschützte Bucht“. Und das macht einem somit wieder klar, dass wir in Honolulu Hawaii direkt am Pazifischen Ozean sind! Den wollen wir jetzt auch sehen, und zwar an seinem berühmtesten Strand: In Waikiki!

Das Touristenmekka Waikiki Beach liegt zirka fünf Kilometer östlich der Innenstadt Honolulus und empfängt uns mit „Aloha!“. Palmen, Strände, Meer und Sand – alles ist da, wie im feinsten Hochglanz-Reisemagazin. Waikiki brummt, und zwar für jeden: Erstklassige Hotels und Restaurants sowie die angesagtesten Hotspots Honolulus finden sich hier.
Der Strand ist ein Traum und neben Rios Copacabana wohl der berühmteste der Welt. Ein Bade- und Surfer-Paradies der Extraklasse gilt es zu entdecken. Am bekanntesten ist Kuhio Beach, der Hauptstrandabschnitt in Waikiki. Gesäumt von glitzernden Wolkenkratzern, Palmen und einer neu angelegten Strandpromenade, die zum Flanieren, Staunen und Shoppen animiert.
Am besten, man lässt sich erst mal treiben und genießt den quirligen Betrieb. Gibt sich Sonne, Wärme und die Brise bei einem Drink hin und schaut dem bunten Treiben zu. Das Schöne an Waikiki: Alles ist sehr nahe beieinander und somit bequem zu Fuß erreichbar.

Wer es etwas ruhiger mag: Kein Problem, am östlichen Ende von Waikiki, zu Füßen des bekannten vulkanischen Kraters Diamond Head, erstreckt sich der Kapiolani-Park. Diese größte Parkanlage der Hauptstadt lädt nicht nur mit ihrer überwältigenden Blumenpracht zu einem Besuch ein. Sondern beherbergt auch den Zoo von Honolulu, und der ist – wir ahnen es bereits – natürlich eine königliche Gründung aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sehenswert!

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Ankunft Honolulu – Hawaii, ich bin da!

Ankunft Honolulu Landeanflug

Ankunft Honolulu

Die meisten Touristen erleben als erstes auf Hawaii die Ankunft Honolulu am Flughafen Honolulu International Airport (honoluluairport.com) auf Oahu, DIE internationale Drehscheibe mitten im Pazifik. Weit ab von jeglichem Festland – knapp 4.000 km von Kalifornien und ca. 6.400 km von Japan entfernt – landet man quasi im „Nirgendwo“ in einer scheinbar unendlichen Wasserlandschaft.

Nach stundenlangen Flug von Los Angeles und dem ewigen gleichen Anblick der blauen Fläche unter einem verfalle ich langsam in eine wohlige Müdigkeit – der Flieger gleitet sanft dahin. Dementsprechend habe ich das Gefühl, allem entrückt zu sein – dem Büro, dem nasskalten Wetter zu Hause, dem miesen TV-Programm sowie der täglichen Routine.

Aber dann: Sinkflug, es geht abwärts.. „Please fasten your seat belts“ klingt es über den Bordlautsprecher. Unten tut sich was. In dem blauen Meer schälen sich allmählich dunkle Punkte, die langsam größer werden und näher rücken. Eine Inselkette wird zuerst erkennbar, zwei, drei, vier Eilande unterschiedlicher Formen und Größe. Die wohlige Trägheit ist plötzlich wie weggeflogen. Unter uns liegen die Hawaii-Inseln! Jetzt ist es also soweit. Der Anflug auf Honolulu beginnt, nur noch wenige Minuten, und ein Traum wird wahr…!

Honolulu, die „geschützte Bucht“

Was für ein klangvoller Name, da spürt man die Südsee in jedem Vokal und jedem Konsonanten! Übersetzt heißt Honolulu soviel wie „geschützte Bucht“, und auch das klingt nach paradiesisch anmutender Natur. Nun ja, zunächst mal betritt man das Flughafen-Terminal, und dort ist es auf den ersten Blick nicht sehr paradiesisch – ein Flughafen eben, und ein ziemlich geschäftiger dazu. Aber man spürt jedoch gleich, dass man sich in einer von Natur und Klima verwöhnten Region unseres blauen Planeten befindet: Irgendwie geht es entspannter zu als anderswo, bunter, heiterer… eben hawaiianisch.

Draußen: Es ist heiß, aber nicht unangenehm. Eine sanfte Brise vom Meer tut jedenfalls nach der langen klimatisierten Luft im Flieger einfach nur gut. Viele Eindrücke, viele Menschen, eine quirlige Metropole erwartet mich, soviel steht jetzt schon fest. Aber nach dem stundenlangem Flug macht sich jetzt auch die Müdigkeit wieder bemerkbar. Trotzdem: Ich spüre auch eine große Lust auf Hawaii, die Inseln, die Stadt: Honolulu, ich bin da! Und wer weiß: Vielleicht kaufe ich mir schon morgen eine Ukulele…

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