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Hawaii Tipps & Infos Hawaii

Hawaii Touren Insider-Tipps

Hawaii Touren: Das ganze Inselparadies im Pazifik

Hawaii Touren, Spektakuläre Küste Napali Coast Hawaii

Hawaii Touren entlang spektakulärer Küsten auf Kauai

Kauai ist geradezu prädestiniert für unvergessliche Hawaii Touren. Sensationelle Küstenabschnitte mit Grünstränden, die nicht auf dem Landweg erreichbar sind, werden Sie auf jeden Fall begeistern. Um diese spektakuläre Landschaft genießen zu können, empfiehlt sich zum Beispiel ein Helikopterflug, der ca. 1 Stunde dauert.

Länger, ausführlicher und aktiver ist die Napali Coast Schnorchel Tour. Die Fahrt führt entlang der grandiosen, fächerartig zusammengefalteten Küstenlinie der Napali Coast. Der Stopp zum Schnorcheln und Entdecken dieser grandiosen Unterwasserwelt lohnen das frühe Aufstehen für den Tourstart um 6.30 Uhr allemal.

Hawaii Touren: Vulkane von oben auf Big Island

Hawaii Touren, Helikopterflug Volcanoes National ParkBig Island ist vor allem für aktiven und erlebenswerten Vulkanismus bekannt. Auch hier vermittelt ein Helikopterflug über und rund um den Hawaii Volcanoes National Park die faszinierendsten Eindrücke.
Bei einer Flugdauer von einer Stunde erleben Sie nicht nur die beeindruckende Vulkanlandschaft aus der Luft, sondern bekommen außerdem beim Überfliegen der Insel einen gutem Gesamteindruck von Big Island.

Hawaii Touren: Ursprüngliches Hawaii auf Molokai

Hawaii Touren, Molokai StrandFalls Sie Hawaii-Fortgeschrittene/r sind und das noch unverfälschte Hawaii mit gelebter ursprünglicher polynesischer Kultur erleben wollen, sollten Sie über einen Besuch der Insel Molokai nachdenken.
Die kleine kaum frequentierte Insel entdecken Sie am besten im Rahmen eines Tagesausflugs ab/bis Maui. Man erreicht Sie von dort aus per Flugzeug oder aber auch mit der Fähre. Für längere Ausflüge empfehlen wir Ihnen die Übernachtung im Aqua Hotel Molokai.

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Hawaii Touren: Golfen, Luxus und Lanai

Hawaii Touren, Four Seasons Resort Lanai at Manele BayGolfen, Luxus und Hawaii. Ein Aufenthalt auf der kleinen, Maui vorgelagerten Insel Lanai im dortigen 5-Sterne-Hotel Four Season Resort Lanai at Manele Bay ist eine wahre Freude. Diese Insel befindet sich in Privatbesitz und bietet die perfekte Umgebung für dieses Luxusresort. Inklusive traumhafter Ausblicke sowie Schildkröten, die sich am Strand sonnen und Delfine, die sich im Meer tummeln.

Das Hotel bietet Ihnen zudem Fitness, Tennisplätze sowie einen 18-Loch-Golfplatz. Verschiedenen Kurse wie Yoga, Spinning und Pilates werden ohne Gebühr angeboten. Das ebenfalls inkludierte Spa arbeitet mit klassisch-hawaiianischen Methoden. Sechs Restaurants und vier Lounges lassen schließlich keine Wünsche offen.

Hawaii Touren: Breakfast on the Waikiki Beach

Hawaii Touren, Breakfast on the Beach, Aston Waikiki BeachDas Hotel mit der pfiffigen Frühstücksidee „Breakfast on the Beach“ ist das Aston Waikiki Beach. Dort finden Sie auf Ihrem Zimmer einen Korb vor, mit dem Sie am Morgen zum zentral aufgestellten Buffet gehen. Da packen Sie hinein, was Sie für Ihr Picknick wünschen. Auf eine der Liegen am Strand können Sie dann anschließend Ihr Frühstück in herrlicher Umgebung genießen.

Individualisten mit dem etwas kleineren Geldbeutel, die aber eine zentrale Lage am Waikiki Beach in Oahu, Sauberkeit und freundliche renovierte Zimmer schätzen, sei das Drei-Sterne-Hotel Aqua Aloha Surf Waikiki ans Herz gelegt.

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Chinatown Honolulu – Exotisches auf Hawaii

Chinatown Honolulu, exotisches auf Hawaii

Chinatown Honolulu

Nach dem Vormittag am Strand und einer entspannten Shopping-Tour durch die Läden rund um den Aloha Tower bleibt noch Zeit, in eine ganz andere Atmosphäre Honolulus einzutauchen: Ein Besuch in der legendären Chinatown der Metropole.

Der Bezirk ist einer der aufregendsten und geheimnisvollsten Orte auf Oahu und ein unbedingtes Muss für jeden Besucher. Prickelnd, vibrierend, „very busy“ und so ganz anders als alles, was man mit Hawaii verbindet. Jeoch auch wieder dazu passend mit seiner quirligen und bunten Atmosphäre. Das historische Viertel, im Herzen Honolulus gelegen, ist eine echte Touristenattraktion sowie beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher.

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Chinatown Honolulu, Obst und Gemüse in ChinatownBei einem Bummel durch die engen Gassen kommt man an unzähligen Läden und Verkaufsständen vorbei, die die ganze Vielfalt asiatischer Lebensmittel anbieten: Fisch, Fleisch, kandierte Früchte, Gemüse, Nudeln und Tee, Reis und Enteneier – die Vielfalt ist einfach überwältigend. Beim Probieren ist allerdings Vorsicht angesagt, denn nicht alles verträgt der Europa-getunte Magen ohne Probleme.

Auch anderes gibt es zu bestaunen: An der einen Ecke kann man einen buddhistischen Tempel besuchen, an der nächsten begegnet man einer Drachenprozession, und zwei Straßen weiter stellt ein Künstler von den Philippinen seine Bilder aus. Nebenbei gibt es chinesische Seide, Jade und Lackmalereien zu erstehen. Das Angebot ist einfach überwältigend! Und am quirligsten ist es an der Ecke Hotel/Maunakea Street – das war schon immer so.

Geschichte von Chinatown Honolulu

Das Asien-Viertel blickt auf eine rund 130jährige bewegte, von verheerenden Bränden und Wiederaufbauten begleitete Geschichte zurück und gilt als erste asiatische Siedlung dieser Art in den USA. Einwanderer aus Asien kamen allerdings noch früher nach Hawaii: Im Jahr 1789 erreichten die ersten Schiffe aus Fernost die Inselgruppe. Offensichtlich hat es der Besatzung so gut gefallen, dass sie kurzerhand beschlossen, zu bleiben. Und andere folgten ihnen. So entstand Chinatown Honolulu, das sich nach zu einer florierenden südostasiatischen Exklave entwickelte und ein immer größer werdender Umschlagplatz für asiatische Waren aller Art wurde.

Chinatown Honolulu OahuHonolulus Chinatown unterscheidet sich stark von den Chinatowns in anderen Metropolen, etwa in New York oder in San Francisco. Das liegt daran, dass trotz der langen Geschichte des Viertels viele Häuser zumindest in den unteren Etagen relativ neu sind. Und das Viertel ist auch mehr als nur eine faszinierende, brodelnde Konzentration von Geschäften, Restaurants, Garküchen und Galerien. Vor allem ist Chinatown ein beredtes Zeugnis der lokalen Geschichte, denn hier schlug einmal das kommerzielle Herz der ganzen Stadt. Es empfiehlt sich, eine geführte Tour durch das Quartier zu unternehmen, die man beim Hawaii Heritage Center (1040 Smith St Honolulu, HI 96817) buchen kann. Dabei kommt man an allen interessanten Restaurants, Tempeln und Geschäften vorbei.

Touren durch Chinatown Honolulu

Und egal, ob man auf eigene Faust durch Chinatown streift oder an einer geführten Tour teilnimmt: Es lohnt sich, den Blick hin und wieder nach oben zu richten. Denn viele der Häuser im Viertel sind zwar in Erdgeschosshöhe erneuert und umgebaut worden, aber im ersten und zweiten Stock haben sie ihren alten Charme behalten. In den oberen Etagen kann man also noch authentische „Chinatown-Architektur“ bewundern.

Chinatown Honolulu, Maunakea MarketEin paar Tipps: Tagsüber bietet sich ein Besuch der geschäftigen Märkte, beispielsweise den Maunakea Market oder den Oahu Market, an. Hier finden sich exotische Früchte, Meeresfrüchte und allerlei Essbares, was man nie vorher gesehen hat…. Wunderschön geschmückte Tempel, wie der Izumo Taishakyo Mission Shrine oder der Kuan Yin Temple versetzen einen direkt von Oahu in das historische Japan und China. Und falls der große Hunger kommt: Die vielen Restaurants von Chinatown bieten eine riesige Auswahl zwischen Dim Sum, eurasischen, vietnamesischen, malaysischen, kubanischen und französischen Speisen.

Auch abends lohnt sich der Besuch. Chinatown Honolulu ist ein Hotspot des Nachtlebens auf Oahu. In den verwitterten Lofts und Gebäuden befinden sich einige der besten Bars und Clubs von Hawaii. Allen Kulturinteressierten sei noch das historische Hawaii Theatre mit Live-Musik und Shows empfohlen.

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Hawaii Surfen: Surfin‘ USA, ohne Hawaii undenkbar!

Hawaii Surfen, Surfen in Hawaii

Die Geschichte vom Hawaii Surfen

Es gibt keine andere Sportart, die so sehr mit dem „Aloha Inselparadieses“ in der Südsee verbunden ist, wie das Surfen. Oder romantischer ausgedrückt: das Wellenreiten. Das liegt nicht nur daran, dass das Surfen seinen Siegeszug um die Welt als Trendsportart von Hawaii aus antrat. Es ist auch die einzigartige Verbindung zwischen Sport, Nervenkitzel, Naturgewalten, strahlendem Wetter, sonnengebräunten Körpern und atemberaubenden Wellen, die das Surfen zu einem einzigartigen Faszinosum macht und so wunderbar zum „Aloha Spirit“ und zum „Way of Life“ auf den Hawaii-Inseln passt.

Vermutlich wurde das Hawaii Surfen vor langer Zeit im alten Polynesien „erfunden“ und später nach Hawaii importiert. Damals war Wellenreiten ein Sport, der den Alii (der hawaiischen Königsfamilie) vorbehalten war, weshalb Surfen von den Einheimischen auch als „Sport der Könige“ bezeichnet wird.

Surfen auf Hawaii mit Captain Cook

Nach ihrer Landung auf den Inseln im 18. Jahrhundert waren Captain Cook und seine Mitreisenden schwer beeindruckt von der Geschicklichkeit und Meisterschaft der Hawaiianer beim Surfen. Eine für die Briten gänzlich unbekannte Art des eleganten und kraftvollen Spiels mit den Wellen. Ursprünglich Hawaii Surfen, Surfboards, Surfbretterwurden sehr lange Bretter aus Holz benutzt, auf denen die Surfer aufs offene Meer hinaus paddelten und auf den Wellen entweder in liegender oder stehender Position zum Land zurück „ritten“. Diese frühen Surfbretter wurden aus dem teuren Koa-Holz geschnitzt, waren oft über drei Meter lang und wogen locker um die 70 Kilo.

Surf-Ikone Duke und die „Beach Boys of Waikiki“

Hawaii Surfen, Duke KahanamokuRasanten Aufschwung erlebte der Surfsport auf den Hawaii-Inseln in den Jahren um 1900. Duke Kahanamoku ist wahrscheinlich der bekannteste und am meisten respektierte hawaiianische Surfer überhaupt. Durch ihn erreichte der Surfsport eine neue und noch nie dagewesene Popularität.
Im Jahre 1905 gründeten Duke und ein paar seiner Freunde einen Surfclub namens Hui Nalu (Club der Wellen), der schnell Berühmtheit erlangte und dem Sport einen enormen Auftrieb verlieh. Duke und seine Kameraden waren unter dem Namen „Beach Boys of Waikiki“ bekannt.

Duke Kahanamoku war eine Institution am Strand von Waikiki. Er war unermüdlich damit beschäftigt, den immer zahlreicher werdenden Hawaii-Besuchern das Surfen und Kanufahren beizubringen. Duke wurde später als Schwimmer mehrfacher Olympiasieger. Später wurde er als „Vater des modernen Surfings“ verehrt und verbreitete die Sportart auch auf dem amerikanischen Festland und in Australien. Heute begrüßt ein Bronzedenkmal von Duke die Besucher von Waikiki, wo, wie damals schon, begeisterte Surf-Jünger das Wellenreiten lernen.

Modernes Hawaii Surfen

Hawaii Surfen, Big Wave SurfingHawaii ist auch der Geburtsort des Big Wave Surfings. In den 1950er Jahren begannen die Surfer auf den mächtigen Winterwellen von Makaha an der Westküste von Oahu und der Waimea Bay an der Nordküste zu reiten. Das sind die Bilder, die wir alle im Kopf haben, wenn wir an das Surfen denken. Die perfekte Welle, hoch wie ein Haus, und mittendrin der Surfer, der mit dem Takt der Elemente den richtigen Rhythmus findet.

Die Big Wave Saison auf Hawaii findet zwischen November und Februar an den Nordküsten der Inseln statt, wo es die höchsten Wellen gibt. Aber Vorsicht, das ist schön zum Zuschauen, doch Anfänger sollten sich hier nicht hinaus wagen. Einige der besten Surf-Wettbewerbe der Welt werden an Oahus Nordküste im November und Dezember abgehalten, darunter der berühmte „Vans Triple Crown of Surfing“.

Surfen lernen auf Hawaii

Anfänger und Neulinge können auf fast jeder Insel Surf-Unterricht nehmen. Eine Lektion Hawaii Surfen dauert normalerweise 1-2 Stunden und wird von erfahrenen Lehrern in sanften Wellen geleitet. Longboards erleichtern Anfängern den Einstieg. Waikiki Beach ist weiterhin einer der besten Orte auf Hawaii, um Surfen zu lernen. Die Wellen sind hier in der Regel sehr moderat und für erste Wellenritte bestens geeignet. Einige Surf-Varianten zum Einstieg:

Longboarding :
Diese Variante beschreibt das Surfen auf langen Brettern, die gewöhnlich 2,7 m oder länger sind. Als generelle Regel gilt, dass man ein Brett wählt, das einen knappen Meter länger als ist als die eigene Körpergröße. Diese langen Bretter mögen weniger leicht lenkbar sein als kurze, aber sie sind generell schwimmfähiger und man kann auf ihnen leichter paddeln und Balance halten.

Shortboarding:
Dies ist Surfen auf kurzen Brettern, die zwischen 1,8 und 2,4 m lang sind. Die Bretter haben eine spitze Nase und sind hinten rund oder eckig geformt. Man kann ein kurzes Surfbrett leichter manövrieren, aber es ist nicht so schwimmfähig wie ein längeres Brett.

Bodyboarding:
Damit ist Surfen im Liegen auf einem sehr kurzen und leichten Schaumstoffbrett gemeint. Man hält es unter dem Bauch und trägt dazu Schwimmflossen. Manche Bodyboarder stellen sich trotzdem auf diese kurzen Bretter, um auf ihnen spezielle Manöver zu vollziehen. Wegen der kleinen Größe und Flexibilität dieser kurzen Bretter sind viele verschiedene Manöver möglich.

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Hula Festival Hawaii: Hula in Honolulu

Hula Festival Hawaii, Hula-Tanz

Hula Festival Hawaii: Hula in Honolulu

Jedes Jahr im Juli findet in Honolulu das legendäre Prince Lot Hula Festival Hawaii in Moanalua Gardens statt. Das größte, nicht wettbewerbsorientierte Hula-Event in Hawaii zieht jährlich bis zu 10.000 Anwohner und Besucher an und ist kostetlos. Auch der Ort ist sehenswert: Moanalua Gardens gehört zu den schönsten Plätzen in Honolulu auf der Insel Oahu. Der historisch und kulturell wertvolle Ort war einst botanischer Garten und ist noch heute das Zuhause seltener Bäume, Pflanzen sowie historischer Bauten.

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Das Hula Festival Hawaii wurde Anfang der 1970er Jahre von der Moanalua Gardens Foundation in Gedenken an König Kamehameha V. gegründet. Der König rief den einst verbannten Hula-Tanz wieder ins Leben zurück. Zum Glück, muss man sagen, denn es gibt kaum etwas Eindrucksvolleres im Gleichklang von Musik, rhythmischer Bewegung und dem Ausdruck von Emotionen als diesen traditionsreichen hawaiianischen Tanz. Jeder, der einmal einen echten „Hula“ erlebt hat, kann das bestätigen. Und eines ist sicher: Mit unseren oft klischeehaften Vorstellungen von Südsee-Romantik (man denke nur an Hollywood-Elvis mit „Blue Hawaii“) hat Hula gar nichts zu tun. Hula ist vielmehr eine Weltanschauung.

Hula Festival Hawaii: Traditionelle Ursprünge

Hula Festival Hawaii, Hula-TanzaufführungWo kommt der Tanz her? Und was bedeutet der Name? Der Begriff Hula besteht aus den zwei Silben „Hu“ und „La“. Die Silbe „Hu“ drückt Fruchtbarkeit und Vermehrung aus. „La“ bedeutet Sonne, auch also inneres Feuer, das durch den Tanz genährt und gestärkt werden soll. Es geht also um Rituale, deren Tradition weit zurück reicht.
In Hawaii tanzen Männer und Frauen seit Urzeiten: traditionellerweise anlässlich der Geburt von Häuptlingen, bei Namensgebungen, beim Geburtstag erstgeborener Kinder und zu Ehren Verstorbener. Den rituellen Hula pflegten besonders ausgebildeten Tänzerinnen und Tänzer, für die Hula Beruf und Berufung war. Das waren dann oft auch heilige Tänze, zu denen nicht alle Zugang hatten.

Das Besondere beim Hula-Tanz liegt in den Einzelbewegungen von Händen, Hüften und Füßen und in deren Zusammenspiel. Im Hula sollen die Tänzerinnen und Tänzer Hawaiis auf der geistig-seelischen Ebene Eins werden mit oben und unten, innen und außen sowie mit den Symbolen für die in Hawaii so majestätisch zu bewundernden Elementen Wasser, Wind, Feuer, Erde…

Hula Festival Hawaii: Allerlei Instrumente

Hula Festival Hawaii, Ukelele mit LeiWas so philosophisch-esoterisch klingt, ist einfach auch nur wunderbar anzuschauen – und zu hören. Naturinstrumente wie die Trommeln „pahu“ und „puniu“ sowie Kalebassen „ipu“ und „ipu heke“, Rasseln, Steine, Bambusrohre, -Flöten und Muscheln, die von den Tanzenden selbst während des Tanzens eingesetzt werden, bilden den faszinierenden Sound.
Im modernen Stil werden heute zudem alle möglichen anderen Instrumente gespielt wie etwa Klavier, Handorgel und sogar Dudelsack. Typisch natürlich auch Ukulele, Steelgitarre und Bass, die mit den Einwanderern ihren Platz auf Hawaii gefunden haben.

Hula Festival Hawaii, Lei als Kopf- und HalsschmuckAuffälligstes Utensil der Tänzerinnen und Tänzer ist der um Hals und Kopf gelegte Blumenschmuck. Die Pflanzen werden dem Tanz entsprechend gesammelt und mit rituellen Zeremonien zu Blumenkränzen, den „lei“, verarbeitet. Diese Kunst des Lei-Herstellens gehört zu jedem Hulastudium. Nach dem Tanzen wird der Blumenschmuck der Erde oder dem Wasser mit Dank zurückgegeben.

Na, haben Sie Lust bekommen, es selbst mal zu versuchen? Es gibt zwar inzwischen auch in Deutschland überall Hula-Gruppen und -Schulen (und es werden ständig mehr), aber auf den Hawaii-Inseln können Sie den Tanz ganz authentisch an seinem  an Ursprungsort lernen. Hula wird traditionell von einem „kumu hula“ (Hula-Lehrer) in einer „hula halau“ (Hula-Schule) unterrichtet. Besucher können an Orten wie dem Royal Hawaiian Center oder in Waikiki auf Oahu eine kostenlose Unterrichtsstunde genießen.

Und wenn Sie mutig genug sind, können Sie in einigen Luau-Shows sogar auf der Bühne tanzen, um Ihre neuen Hula-Fertigkeiten dem Publikum vorzuführen! Und wer weiß, vielleicht entdecken Sie so ganz nebenbei ein neues Lebensgefühl…

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Rundreise Oahu: Pearl Harbor und Waianae

Rundreise Oahu, Waianae Bergkette mit Tarofeld

Rundreise Oahu

Honolulu ade… Jetzt einen Mietwagen ordern und mal raus aus der Stadt auf eine Rundreise Oahu! Es wird Zeit, Land und Leute außerhalb der Metropole kennen zu lernen. Denn Oahu hat schließlich noch mehr zu bieten als Waikiki & Co.

Zunächst mal muss man Honolulu hinter sich lassen – gar nicht so einfach, denn die Stadt zieht sich kilometerlang an der Südküste der drittgrößten Insel des Archipels entlang. Danach geht es in Richtung Westen. Gleich hinter dem Internationalen Flughafen und ein knappe Fahrstunde vom Zentrum entfernt liegt Pearl Harbor. der berühmte Militärhafen, dessen Bombardierung durch die Japaner am 7. Dezember 1941 den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg bedeutete, also vor 70 Jahren.

Rundreise Oahu: Pearl Harbor

Das ist zum Glück lange her. Aber ein Besuch des durch diverse Hollywood-Streifen verewigten historischen Hafengeländes lohnt sich und ist ein Muss für alle Oahu-Touristen, denn der Gedenkort ist wie geschaffen, um Geschichte hautnah zu erleben! Das USS Arizona Memorial in Pearl Harbor beherbergt u.a. ein großes Besucher-Zentrum, Theater, Restaurants und schließlich das Pearl Harbor Museum, dessen 1961 fertig gestellter Bau an einen Schiffsrumpf erinnert. Im Innern kann man Filmsequenzen über die historischen Ereignisse von 1941 sehen und zahlreiche Überreste, Kriegsmaterial und mehr aus der Zeit des Pazifikkrieges bestaunen. Das Museum gehört zu Recht zu den Top-Attraktionen auf Oahu und zieht jährlich mehr als eine Million Besucher an. Es kann also ziemlich überlaufen sein.

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man den Besuch für morgens früh einplant, dann hat man die besten Chancen, unter sich zu sein. Das Museum hat täglich – mit wenigen Ausnahmen – von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Neben dem Museum gibt es auch echte Kriegsschiffe zu sehen: Die USS Missouri und als besonderen Höhepunkt das U-Boot USS Bowfin, dessen beklemmende Enge Gänge und winzige Räume eine Ahnung vom harten Alltag der Besatzung vermitteln.

Wieder draußen, genießen wir erst einmal das Tageslicht, die Sonne und die Wärme und gönnen uns einen kühlen Drink!

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Rundreise Oahu: Waianae und Walbeobachtung

Doch dann geht es weiter mit unserer Rundreise Oahu. Da noch Zeit genug ist, steuern wir als nächstes Ziel Waianae an der Westküste an. Für viele Oahu-Besucher ist die kleine Stadt am Meer noch ein echter Geheimtipp, obwohl sie gar nicht weit von Honolulu entfernt liegt. Weitab von der Hektik und Betriebsamkeit der Hauptstadt und dem quirligen Treiben in Waikiki kann man hier tatsächlich so etwas wie pures Südsee-Flair erleben. Wer will, macht vom Hafen aus eine kleine Bootsour entlang der Küste oder bucht eine geführte Tour, auf der man die unvergleichliche Tier- und Pflanzenwelt der Insel bestens kennen lernen kann.

Vor allem ist Waianae bekannt für Whale Watching-Touren (Walbeobachtung). Am besten eignen sich dafür die Wintermonate, wenn die riesigen Buckelwale die Gewässer um Oahu besuchen und man diesen beeindruckenden Riesen der Meere quasi Auge in Auge gegenübersteht. Wem Wale einfach zu groß sind, kann es auch eine Nummer kleiner haben. Schwimmen mit Delfinen steht ebenfalls auf dem Programm in Waianae. Zusammen mit diesen wunderbaren, exotischen Meeressäugern im Wasser zu treiben, ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Speziell im Sommer bieten sich auch Schnorchel-Ausflüge in Strandnähe an. Dabei kann man die faszinierenden, großen Meeresschildkröten beobachten und sich ganz entspannt dem Motto „Entdecke die Langsamkeit“ hingeben. So wie es sich für Schildkröten und ordentliche Ferien gehört.

Abendessen dann mit Sonnenuntergang am Strand von Waianae oder doch lieber zurück nach Honolulu? So der so, wieder neigt sich ein unvergleichlicher Tag dem Ende zu. Macht nichts, der Mietwagen für die nächsten Teil der Rundreise Oahu steht bereit…