Kategorien
Tipps & Infos Hawaii

Whale Watching – Wale beobachten auf Maui, Hawaii

Whale Watching, Hawaii

Whale Watching auf Maui

Zu den eindrucksvollsten Erlebnissen eines Hawaii-Urlaubs gehört das Whale Watching. Diese Giganten der Meere einmal in ihrem ursprünglichen Lebensraum zu beobachten und ihnen auf wenige Meter nahe zu kommen wird für immer ein unvergessliches Ereignis bleiben.

Whale Watching am besten im Winter

Die geeignetste Zeit für eine Wal-Safari ist der Winter. Am besten kann man Wale von November bis Ende März vor der Westküste Mauis beobachten, da die Tiere sich dann vor allem in den Meeresstraßen zwischen Maui, Lanai, Molokai und Kahoolawe aufhalten. 60 Prozent der gesamten Walpopulation des Pazifiks beziehen dann dort ihr Winterquartier, paaren sich und bekommen ein Jahr später an derselben Stelle auch ihren Nachwuchs.

Die Insel Maui als Naturschutzreservat für Buckelwale

Diese sanften Riesen reisen unglaubliche 3.000 Meilen (über 4.800 km!) in weniger als zwei Monaten vom Golf von Alaska nach Hawaii, um sich in den warmen und seichten Gewässern der Inseln fortzupflanzen und zu gebären. Ihre jährliche Migration erfreut sowohl Besucher als auch die Bewohner der Insel. Seit 1992 ist das gesamte Maui County vom amerikanischen Kongress zu einer Art Naturschutzreservat für die bis zu 40 Tonnen schweren Tiere ausgerufen worden.

Whale Watching auf HawaiiDer Buckelwal steht noch auf der Liste der bedrohten Arten, aber Schutzbemühungen für diese sanften Riesen haben ihre Gesamtzahl in der Welt zunehmen lassen. Tatsächlich könnte sich die hawaiische Buckelwalpopulation in den letzten zehn Jahren verdoppelt haben. Ungefähr 6.000 bis 8.000 Buckelwale besuchen Hawaii jedes Jahr. Aktuelle Studien könnten diese Schätzungen noch erhöhen. Deshalb hat es wohl nie eine bessere Zeit gegeben, um auf Hawaii auf Walbeobachtung zu gehen.

Whale Watching vor der langen Reise der Wale

Ende März verlassen die Buckelwale die hawaiianischen Gewässer wieder und treten ihre lange Reise zu ihren Nahrungsgewässern vor Sibirien und Alaska an. Denn während ihrer Reise nach Hawaii und während ihres dortigen mehrmonatigen Aufenthalts nehmen sie keinerlei Nahrung zu sich. Sie können bis zu einer halben Stunde unter Wasser bleiben. Sie tauchen aber, zum Glück für die Walbeobachter, alle drei bis sechs Minuten zum Atmen wieder auf. Der verbrauchte Sauerstoff wird dann mit bis zu 500 Stundenkilometern in einer Fontäne aus Luft und Wasser durch das Atemloch ausgepustet.

Whale Watching: Walbeobachtungsfahrten

Die beste Gelegenheit, um die majestätischen Tiere und ihre akrobatischen Kunststücke zu bewundern, hat man von einem Boot aus. Es gibt viele Touranbieter, die Walbeobachtungsfahrten auf kleinen und größeren Schiffen offerieren. Viele von ihnen garantieren ihren Gästen, dass sie Wale zu sehen bekommen. Falls wider allen Erwartungen doch mal keine gesichtet werden, können die Gäste gratis an einer weiteren Fahrt teilnehmen.

Wale beobachten auf Maui, HawaiiGewöhnlich beinhaltet der Preis für solch eine Walbeobachtung auch Getränke und kleine Snacks. Zudem ist ein Walexperte an Bord, der detaillierte Informationen über diese riesigen Meeressäugetiere gibt. Und sollte wirklich einmal kein Wal zu sehen sein, begleiten mit Sicherheit zutrauliche Spinner-Delfine das Ausflugsboot und lassen die Herze aller Tierfreunde an Bord höher schlagen.

Whale Watching sogar vom Strand aus

Beim Whale Watching müssen die Schiffe einen Mindestabstand von 100 Yards (ca. 90 Meter) zu den Tieren einhalten. Die Riesensäuger dürfen auch nicht verfolgt werden. Die Wale scheinen sich mit dem regen Touristen-Interesse zu arrangieren, zeigen manchmal sogar Interesse für die Boote. Besonders gut ausgerüstete Ausflugsschiffe bieten mittels Unterwassermikrofonen sogar die Möglichkeit, dem faszinierenden melancholischen Gesang der Wale zu lauschen.

Wer keine Gelegenheit findet, die Wale von einem Boot aus zu beobachten, muss auf das Schauspiel nicht verzichten. Auch von den Stränden aus kann man die Meeressäuger sehen und sich an ihrem majestätischen Anblick erfreuen.

Kategorien
Hawaii Oahu Honolulu Waikiki

Rundreise Oahu: Pearl Harbor und Waianae

Rundreise Oahu, Waianae Bergkette mit Tarofeld

Rundreise Oahu

Honolulu ade… Jetzt einen Mietwagen ordern und mal raus aus der Stadt auf eine Rundreise Oahu! Es wird Zeit, Land und Leute außerhalb der Metropole kennen zu lernen. Denn Oahu hat schließlich noch mehr zu bieten als Waikiki & Co.

Zunächst mal muss man Honolulu hinter sich lassen – gar nicht so einfach, denn die Stadt zieht sich kilometerlang an der Südküste der drittgrößten Insel des Archipels entlang. Danach geht es in Richtung Westen. Gleich hinter dem Internationalen Flughafen und ein knappe Fahrstunde vom Zentrum entfernt liegt Pearl Harbor. der berühmte Militärhafen, dessen Bombardierung durch die Japaner am 7. Dezember 1941 den Eintritt der Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg bedeutete, also vor 70 Jahren.

Rundreise Oahu: Pearl Harbor

Das ist zum Glück lange her. Aber ein Besuch des durch diverse Hollywood-Streifen verewigten historischen Hafengeländes lohnt sich und ist ein Muss für alle Oahu-Touristen, denn der Gedenkort ist wie geschaffen, um Geschichte hautnah zu erleben! Das USS Arizona Memorial in Pearl Harbor beherbergt u.a. ein großes Besucher-Zentrum, Theater, Restaurants und schließlich das Pearl Harbor Museum, dessen 1961 fertig gestellter Bau an einen Schiffsrumpf erinnert. Im Innern kann man Filmsequenzen über die historischen Ereignisse von 1941 sehen und zahlreiche Überreste, Kriegsmaterial und mehr aus der Zeit des Pazifikkrieges bestaunen. Das Museum gehört zu Recht zu den Top-Attraktionen auf Oahu und zieht jährlich mehr als eine Million Besucher an. Es kann also ziemlich überlaufen sein.

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man den Besuch für morgens früh einplant, dann hat man die besten Chancen, unter sich zu sein. Das Museum hat täglich – mit wenigen Ausnahmen – von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Neben dem Museum gibt es auch echte Kriegsschiffe zu sehen: Die USS Missouri und als besonderen Höhepunkt das U-Boot USS Bowfin, dessen beklemmende Enge Gänge und winzige Räume eine Ahnung vom harten Alltag der Besatzung vermitteln.

Wieder draußen, genießen wir erst einmal das Tageslicht, die Sonne und die Wärme und gönnen uns einen kühlen Drink!

Karte zentrieren
Routenplanung starten

Rundreise Oahu: Waianae und Walbeobachtung

Doch dann geht es weiter mit unserer Rundreise Oahu. Da noch Zeit genug ist, steuern wir als nächstes Ziel Waianae an der Westküste an. Für viele Oahu-Besucher ist die kleine Stadt am Meer noch ein echter Geheimtipp, obwohl sie gar nicht weit von Honolulu entfernt liegt. Weitab von der Hektik und Betriebsamkeit der Hauptstadt und dem quirligen Treiben in Waikiki kann man hier tatsächlich so etwas wie pures Südsee-Flair erleben. Wer will, macht vom Hafen aus eine kleine Bootsour entlang der Küste oder bucht eine geführte Tour, auf der man die unvergleichliche Tier- und Pflanzenwelt der Insel bestens kennen lernen kann.

Vor allem ist Waianae bekannt für Whale Watching-Touren (Walbeobachtung). Am besten eignen sich dafür die Wintermonate, wenn die riesigen Buckelwale die Gewässer um Oahu besuchen und man diesen beeindruckenden Riesen der Meere quasi Auge in Auge gegenübersteht. Wem Wale einfach zu groß sind, kann es auch eine Nummer kleiner haben. Schwimmen mit Delfinen steht ebenfalls auf dem Programm in Waianae. Zusammen mit diesen wunderbaren, exotischen Meeressäugern im Wasser zu treiben, ist ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Speziell im Sommer bieten sich auch Schnorchel-Ausflüge in Strandnähe an. Dabei kann man die faszinierenden, großen Meeresschildkröten beobachten und sich ganz entspannt dem Motto „Entdecke die Langsamkeit“ hingeben. So wie es sich für Schildkröten und ordentliche Ferien gehört.

Abendessen dann mit Sonnenuntergang am Strand von Waianae oder doch lieber zurück nach Honolulu? So der so, wieder neigt sich ein unvergleichlicher Tag dem Ende zu. Macht nichts, der Mietwagen für die nächsten Teil der Rundreise Oahu steht bereit…